Wer klopft da an der Tür?

Wer klopft Advent… das war das Motto des Familiengottesdienstes am 1. Advent, und zunächst einmal klopfte eine der Musikerinnen der Band an der Tür. Schnell wurde sie hereingelassen, und dann konnte es auch schon mit dem ersten Lied losgehen. Weniger Glück hatte das Geburtstagskind im Sketch der Teenies: Erschöpft von den Party-Vorbereitungen hatte sich das Geburtstagskind noch einmal hingelegt, bevor die Gäste kamen, und dann verschlafen. Die Gäste trudelten ein und begannen, lustig zu essen, zu trinken und sich gegenseitig zu beschenken. Das Geburtstagskind wurde dabei kein bisschen vermisst, und als dieses aufwachte und ins Nachbarzimmer wollte, fand es die Tür verschlossen und auf sein Klopfen reagierte niemand. Doch was hat dieses Anspiel mit dem ersten Advent zu tun? Karl-Heinz Deininger vom Christusbund verglich in seinem darauffolgenden Impuls das Verhalten der Geburtstagsgäste mit unserem Verhalten an Weihnachten. Jesus möchte mit uns feiern, aber die Frage ist: Feiern wir mit ihm? Er klopft an die Tür unseres Herzens, aber machen wir ihm auf? Hören wir überhaupt sein Klopfen, oder sind wir zu besDSC07523chäftigt? Klar ist, dass Jesus sich nicht gewaltsam Zutritt verschaffen wird, aber wenn wir ihn in unser Herz lassen, dann ist Weihnachten in unserem Leben. Nutzen wir doch, so Deininger, die Adventszeit bewusst als Chance, unsere Tür für Jesus zu öffnen.

Nach dem Gottesdienst gab es noch ein buntes Programm rund um das Thema ‚Tür‘ bzw. ‚Tor‘: Putzlappen konnten beim Hockey in Tore versenkt, Murmeln geschickt durch Türen geschnipst und schöne Tür-Fensterbilder gebastelt werden. Mit einem Lebkuchen oder Spekulatius in der Hand war man dann auch gut gerüstet, sich an ein Quiz heranzuwagen und den Kopf zu zerbrechen, in welches Märchen die rund 20 Textauszüge, in denen Türen genannt wurden, jeweils gehören.
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